Vita

Schwarz-weiß-Foto von mir, tanzend
»Wir sind alle normal, solange man uns nicht gut genug kennt.« (Fabio Genovesi); Foto: Tania Barbagli@Bia

Mirjam Bitter, 1978 in Heidelberg geboren, studierte Germanistik und Italianistik in Marburg, Venedig und Berlin und promovierte in Gießen. Seit 2007 ist sie freiberufliche Literatur­übersetzerin und Lektorin, seit 2013 zudem als wissen­schaftliche Mitarbeiterin für Online-Publikationen am Jüdischen Museum Berlin angestellt. In ihren weiteren Rollen als Mutter, Tangotänzerin und Chor­sängerin lebt sie heute in Berlin.

Im Interview mit CultDoc erzählte die Trägerin des Nachwuchspreises zum Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis 2013 von ihrer übersetzerischen Arbeit an Stefano Bennis Roman Brot und Unwetter.

Was Literaturübersetzen für sie ausmacht, vermittelte sie außerdem 2011 als Teilnehmerin der Podiumsdiskussion »Wie bringt man junge italienische Literatur nach Deutschland?«, veranstaltet vom Italienzentrum der Freien Universität in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin, 2014 als Leiterin eines Übersetzungsworkshops für Studierende am Institut für Romanisik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, im Rahmen des Projektes TRAD2L bzw. LeggìIO, sowie 2016 bei einer Lesung aus ihrer Übersetzung von Stefano Bennis Die Pantherin im Rahmen des Lesefestes in Wolfenbüttel.

  1. Preise & Stipendien
  2. Beruf & Berufung
  3. Aus- & Weiterbildung
  4. Sprachen & Auslandsaufenthalte

Preise & Stipendien

2016 Berliner Übersetzerwerkstatt – Stipendiatin der Werkstatt im Literarischen Colloquium Berlin (mehr auf lcb.de)
2014 Dr.-Herbert-Stolzenberg-Award for the Study of Culture für herausragende kulturwissenschaftliche Dissertationen
2013 Nachwuchspreis zum Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis für die Übersetzung des Romans Brot und Unwetter von Stefano Benni (mehr auf deutsch-italienischer-uebersetzerpreis.de)
2010 MALCA-Reisestipendium für die Jahrestagung der Modern Austrian Literature and Culture Association
2002 Venice International University Prize for Best Student in »Politics in Twentieth Century European and American Drama«
1998 Preis des Fördervereins der Bachgauschule Babenhausen für das beste Abiturzeugnis 1998

Beruf & Berufung

seit April 2013 Stiftung Jüdisches Museum Berlin: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Digital & Publishing
April 2008 – März 2013 Justus-Liebig-Universität Gießen: Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften (GGK) Redakteurin von KULT_online
Januar 2007 – Dezember 2007 Verlag Klaus Wagenbach: Volontärin im Lektorat (Mai/Juni 2006 dort bereits als Praktikantin)
Dezember 2006 – Juni 2007 Auswärtiges Amt: Freie Mitarbeit als Liaison Officer während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
seit März 2007 Freiberufliche Übersetzerin aus dem Italienischen, seit 2008 auch Gutachten und freies Lektorat
Mai/Juni 2001 Suhrkamp Verlag: Praktikantin im Lektorat Belletristik Hardcover und im Jüdischen Verlag
September 1998 – Februar 1999 Kfar Blum Kibbutz Hotel, Israel: Volontärin im Kibbutz

Aus- & Weiterbildung

Ausbildung

Oktober 2008 – März 2013 Promotion am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen
September 2002 – Februar 2006 Magistra Artium (M.A.) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Studiengang Neuere deutsche Literatur/​​Italienisch
Februar 2002 – Mai 2002 Venice International University, Kurs zu »Politics in Twentieth Century European and American Drama«
September 2001 – Juli 2002 Università Ca’ Foscari di Venezia, Studium der italienischen Literatur im Rahmen des Erasmus-Programms der EU
April 1999 – Juli 2001 Philipps-Universität Marburg, Magistra-Studiengang Deutsche Sprache und Literatur/​Italienisch
1998 Abitur an der Bachgauschule Babenhausen (Prüfungsfächer: Physik, Deutsch, Religion, Mathematik)

Fortbildungen (Auswahl)

2017 Scharia, Schia und Dschihad, bei Larissa Bender, und Versfuß mit Pferdefuß, bei Brigitte Döbert, Übersetzungsworkshops im Rahmen der Jahrestagung der Literaturübersetzer in Wolfenbüttel
2017 Linguistische Korpora und wie man sie für Übersetzungen nutzen kann: Eine ganztägige und sprachübergreifende Fortbildung im LCB für literarische Übersetzer und andere Interessierte, Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet, mit Anke Lüdeling, Professorin für Korpuslinguistik und Morphologie
2016 Berliner Übersetzerwerkstatt, geleitet von Thomas Brovot, meine Mentorin: Karin Krieger, Übersetzungsfortbildung im Literarischen Colloquium Berlin
2016 Bio, Mondwein, hüpfeln, Heighleitz: Eine ganztägige und sprachübergreifende Fortbildung im LCB zur deutschen Wortbildung für literarische Übersetzer und andere Interessierte, Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet, mit Vorträgen der Linguistin Katrin Hein und der Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck
2015 Konnektoren: Eine ganztägige und sprachübergreifende Fortbildung im LCB für literarische Übersetzer und andere Interessierte, Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet, mit Vorträgen der Kognitionswissenschaftlerin Prof. Monika Schwarz-Friesel und Dr. Simon Meier
2015 Von Wortspielen, Kalauern & anderen Doppeldeutigkeiten, bei Tanja Handels, und Textwerkstatt Italienisch – Come dirlo in tedesco?, bei Dr. Ulrike Schimming, Übersetzungsworkshops im Rahmen der Jahrestagung der Literaturübersetzer in Wolfenbüttel
2014 Die Zeiten der Vergangenheit, bei Rosemarie Tietze, Übersetzungsworkshop im Rahmen der Jahrestagung der Literaturübersetzer in Wolfenbüttel
2014 Kreatives Schreiben und wissenschaftliches Denken im Museum, bei Dr. Anette Rein (Kreativ-, Schreib- und Präsentationstechniken), Fortbildung an der Bundesakademie in Wolfenbüttel, Teilnahme mit Zertifikat
2013 Regionalsprachen, bei Katja Meintel, und »Wie falsch ist richtig?« (Übersetzung von Soziolekten) bei Brigitte Große, Übersetzungsworkshops im Rahmen der Jahrestagung der Literaturübersetzer in Wolfenbüttel
2012 Zielgruppenjournalismus, bei Markus Jox (adressaten­orientiertes Schreiben, Verfassen flüssiger und interessanter Pressemitteilungen, Grenze zwischen Journalismus und PR, Einfluss aktueller Trends wie crossmedialer Journalismus, Service-Schreibe und Online-first-Strategien auf das Berufsfeld), Praxiskurs im Rahmen des GCSC, Teilnahme mit Zertifikat
2012 Kommunikation & schwierige Gespräche, bei Dr. Birgit Keydel und Dr. Hanna Milling (Kommunikationstechniken für schwierige Gespräche, Grundlagen der Konflikttheorie, Verhandlungsführung), Teilnahme mit Zertifikat
2011 Das Recht im Netz: Online-Publikationen, bei Isabell Serauky (verschiedene Publikationsformen im Netz, ›unbekannte Nutzungsarten‹, Urheberrecht, Markenrechte, Wettbewerbsrechte, Persönlichkeitsrechte, strafrechtliche Sanktionen), Bücher­Frauen­Berlin-Seminar, Teilnahme mit Zertifikat
2010 Manuskriptbearbeitung heute, bei Prof. Ulrich Huse, Hochschule der Medien Stuttgart, Fortbildung des mediacampus frankfurt/die schulen des deutschen buchhandels, Teilnahme mit Zertifikat
2010 paratel Projektsimulation, bei parameta Projektberatung (Definition Projektmanagement, Auftragsklärung, Projektplanung, -durchführung, -steuerung und -abschluss, Projektplanspiel), Teilnahme mit Zertifikat
2010 Kulturmarketing und Social Media, bei Christian Henner-Fehr und Frank Tentler, Praxiskurs organisiert von der AG Kulturmanagement des GCSC
2010 Wissenschaftliches Verlagswesen, bei Dr. Martina Steinkühler, Lektorin bei Vandenhoeck & Ruprecht (Überblick über Arbeitsfelder in einem wissenschaftlichen Verlag; die Lektorin als Projektmanagerin: konzipieren, acquirieren, kalkulieren, fixieren, redigieren, promovieren), Praxiskurs im Rahmen des GCSC, Teilnahme mit Zertifikat
2009 Text-Redigat und Herausgebertätigkeiten für Sammelbände und Zeitschriften, bei Dr. Michael Basseler, Praxiskurs im Rahmen des GCSC
2009 Erfolgreich Texten im Bildungsmarketing, GATE-Germany Fortbildung in Bonn, Teilnahme mit Zertifikat
2002/2003 Schreibpraxen Kultur, Kurs zu kulturjournalistischem Schreiben, bei Ulrike Baureithel, Redakteurin des Freitag, an der Humboldt-Universität zu Berlin, Teilnahme mit Schein
2000/2001 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Verlag, Teilnahme am Praxiskurs an der Philipps-Universität Marburg

Sprachen & Auslandsaufenthalte

Sprachkenntnisse

  • Italienisch (verhandlungssicher)
  • Englisch (sehr gut)
  • Französisch (gut)
  • Spanisch (Grundkenntnisse/gut)
  • Rumänisch (Grundkenntnisse)

Auslandsaufenthalte

Januar 2014 Rom, Italien – Aufenthalt in der Villa Massimo als Trägerin des Nachwuchspreises zum Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis
März 2006 Grenoble, Frankreich – Sprachkurs
September 2001 – August 2002 Venedig, Italien – Studienaufenthalt
August 2000 Urbino, Italien – Sprachkurs
September 1998 – Februar 1999 Israel – Volontärin im Kibbutz Kfar Blum